21.12.2020
Welche Erinnerungsorte umgeben uns? Wer wird dort geehrt und wer entscheidet, wer erinnerungswürdig ist? An wen wollen wir erinnern und welche (neuen) Möglichkeiten gibt es zu erinnern?
Diesen und anderen Fragen wollen sich die Projektleiterinnen Lea Sherin Kübler und Soraya Reichlauf auf spielerische Weise nähern, indem sie sie mit euch in den öffentlichen Raum mitnehmen und gemeinsam einen performativen Audio-Walk erarbeiten, der schließlich einem Publikum präsentiert wird. Zusammen begebt ihr euch auf die Suche nach euren Monumenten, schafft mit euren Körpern Gegenbilder, die an empowernde, politische Ereignisse und Persönlichkeiten erinnern und macht euch durch Interventionen sichtbar. Es geht darum, neue Räume zu erschließen, sie zu besetzen und mit diesem Akt eure Perspektiven im Berliner Stadtbild zu verankern. Denn der öffentliche Raum ist für alle da!
Was genau ist ein Audio-Walk?
Ein Audio-Walk ist ein Hörspiel
im Laufen, bei dem die Sinne - Hören-Gehen-Sehen - verschmelzen. Dabei geht eine
Gruppe entlang einer Route an spezifische Orte. Das, was ihr hört,
bezieht sich auf eure Umgebung, deutet es um und verschmilzt mit dem,
was ihr seht, zu einer neuen Wahrnehmung.
Wer kann mitmachen?
BIPoC (Black-Indigenous-People of Color),
Nachkommen von Arbeitsmigrant:innen, Sinti:zze und Rom:nja,
migrantisierte und geflüchtete Menschen, jüdische und muslimische
Menschen zwischen 16 und 27 Jahren.
Wann und wo?
Mitte Januar-April: ein- bis zweimal wöchentlich
unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben (Ort und Termine werden
per Mail mitgeteilt).
Neugierig geworden?
Dann schreibt bis zum 11. Januar an remembernow@posteo.de.
Dieses Projekt ist eine Kooperation mit den SOPHIENSÆLEN, der Schwarzen
Volkshochschule und des Bildungsteams Berlin-Brandenburg und wird
finanziert vom Projektfonds für kulturelle Bildung. Weitere Informationen findet ihr hier.
Quelle: Kubinaut, Sophiensääle (21.12.2020)