Studie zum Umgang junger Menschen in Deutschland mit Falschnachrichten während der Coronakrise

10.12.2020

Von fragwürdigen Tipps zum Gesundheitsschutz über Verharmlosungen der Auswirkungen des Virus bis hin zu wilden Verschwörungserzählungen: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland begegnen in der Coronakrise Falschnachrichten. Neben der Pandemie – so die Weltgesundheitsorganisation WHO – grassiert eine „Infodemie“.

Die Ergebnisse der veröffentlichten Studie „Die Jugend in der Infodemie“ der Vodafone Stiftung Deutschland zeigen das Ausmaß des Problems: Drei Viertel (76 Prozent) der 14- bis 24-Jährigen werden mindestens einmal pro Woche mit Desinformation online oder in den sozialen Medien konfrontiert – das sind 50 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Gleichzeitig fühlt sich ein Drittel (34 Prozent) im Umgang mit Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen unsicher. Orientierung erhoffen sich junge Menschen hier vor allem von Bildungseinrichtungen: 85 Prozent von ihnen sprechen sich in der Befragung dafür aus, das Thema Desinformation verpflichtend in die Lehrpläne an Schulen aufzunehmen. Das zeigt, wie ernst junge Menschen das Thema nehmen und wie wichtig es für ihre Zukunft ist.

Die Studie findet ihr hier.

 

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