15.09.2021
Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kita- und Schulschließungen hatten weitreichende Auswirkungen auf Bildung, Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Familien, Kindern und Jugendlichen. Die Folgen untersucht eine neue BiB-Studie.
Zu Beginn der Corona-Pandemie im Januar 2020 lebten in Deutschland
rund 13,7 Mio.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren – das entspricht in etwa einem
Sechstel der Gesamtbevölkerung. Besonders betroffen vom Lockdown und
seinen Folgen waren Schulkinder unter 12 Jahren (4,4 Mio.), für die
teilweise eine Notbetreuung vorgesehen war, sowie weitere 4,5 Mio.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren.
Die gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und
Jugendliche sind vielfältig: Es gibt Hinweise auf einen Anstieg von
psychischen Beeinträchtigungen von Kindern, insbesondere bei
psychosomatischen Beschwerden, Verhaltensauffälligkeiten und psychischen
Erkrankungen, vor allem bei bereits vorbelasteten Kindern. Auch die
Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung vieler Kinder und
Jugendlicher wurde durch die Kontaktbeschränkung beeinträchtigt. Infolge
der Pandemie und der damit verbundenen Schulschließungen hat sich die
gesundheitsbezogene Lebensqualität bei hochgerechnet 1,7 Millionen
Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren erheblich verschlechtert.
Das Portal www.jungezielgruppen.de hat die wichtigsten Befunde der Studie hier prägnant zusammengefasst. Die gesamte Studie zum Nachlesen findet sich hier.
Bujard, Martin, et al. (2021): Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie.
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Quelle: www.jungezielgruppen.de (15.09.2021)
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