Rassismus- und Antisemitismuserfahrungen von Pädagog*innen in Jugendarbeit, Schule und Bildung

Die Amadeu Antonio Stiftung veranstaltet einen Fachaustausch unter Pädagog*innen, welche selbst von Rassismus- oder Antisemitismuserfahrungen innerhalb ihres Berufsfelds betroffen sind und sich gerne gemeinsam mit diesen Erfahrungen auseinandersetzen würden. Anmeldeschluss: 22.09.21.

Ort

Online

Veranstalter
Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment im Rahmen des Kompetenznetzwerks Antisemitismus

Termine
Mo, 27.09.2021, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Viele, die sich in Jugendarbeit, Schule und Bildung gegen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus engagieren, sind in ihrer Arbeit selbst davon betroffen und gehen unterschiedlich damit um. Einige wollten eigentlich primär Sozialarbeiter*in, Erzieher*in oder Lehrer*in werden, sehen sich aber als eine*r von wenigen Schwarzen oder afro-diasporischen Menschen, Muslim*innen oder Juden*Jüdinnen, asiatisch gelesenen Deutschen oder Rom*nja und Sinti*zze… immer wieder auf ihre vermeintliche Andersartigkeit zurückgeworfen. Einige verbinden ihre professionelle Rolle mit dem Auftrag, Diskriminierung gegenüber marginalisierten Gruppen abzubauen, andere stören sich an den Spannungen in ihrer Doppelrolle. Die einen setzen gezielt auf Identifikation mit der Community, die anderen machen Weißsein zum Thema – oder auch alles gleichzeitig.

Die Veranstaltung richtet sich an Praktiker*innen aus Jugendarbeit, Schule und Bildung mit eigenen Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrungen, die sich vor ihrem professionellen Hintergrund mit den angesprochenen Punkten befassen wollen.

Austausch und Diskussion mit Impulsen von: Michal Schwartze (Lehrerin, Bildungsreferentin), Harpreet Cholia (angefragt; Forscherin, Dozentin, Praktikerin und Beraterin), Wanjiru Njehiah (Politologin, Politische Bildnerin, Internationaler Jugendaustausch) und Barnas Çelik (Musiker, Jugendsozialarbeiter KMAntenne Berlin). Moderation: Romina Wiegemann (Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) und Arnon Hampe (ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit).

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 30 begrenzt. Anmeldungen erfolgen bis zum 22.09.2021 per Mail an prxsstllmd-ntn-stftngd. Weitere Informationen finden sich hier.

Kontakt
Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12  | 10115 Berlin
Ansprechperson: Arnon Hampe
Tel.: 030. 240 886 15
E-Mail: rnnhmpmd-ntn-stftngd
Web: www.amadeu-antonio-stiftung.de


Quelle: www.amadeu-antonio-stiftung.de (10.09.2021)

 
 

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Obentrautstraße 55 | 10963 Berlin
Tel: 030 - 284 70 19 10

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