Antisemitismus und Rassismus in der DDR, in Ostdeutschland und in Berlin

Antisemitismus und Rassismus waren in der DDR – wie auch in der BRD – Bestandteil der politischen und gesellschaftlichen Kultur.

Ort

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Veranstalter
BildungsBausteine e.V.

Termine
Di, 15.12.2020, 15:30 Uhr - 19:00 Uhr

Heute, nach 30 Jahren Transformationsprozess, sind aktuellen Studien zufolge sowohl (latent) antisemitische als auch rassistische Einstellungen – insbesondere gegenüber Muslim*innen und Geflüchteten – im Osten teilweise deutlich stärker verbreitet als im Westen. Rechtspopulist*innen inszenieren sich als Stimme der „Einheitsverlierer“ und können mit ihrer rassistischen und antisemitischen Propaganda an weit verbreitete Ressentiments der Dominanzgesellschaft anknüpfen. Während in den letzten Jahren die negativen Begleiterscheinungen des ostdeutschen Transformationsprozesses und damit einhergehende biografische Brüche verstärkt in die öffentliche Diskussion gerückt sind, fanden die Perspektiven von Jüd*innen, Schwarzen und von People of Color auf die DDR und den ostdeutschen Transformationsprozess nach 1989/90 jedoch bis vor Kurzem nur wenig Gehör.

Nach einem einführenden Input wollen wir uns in der Fortbildung mit diesen Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen und sie mit den eigenen Erfahrungen, Einschätzungen und Analysen abgleichen. Dafür nutzen wir Interviewkurzfilme, die wir zusammen mit Jugendlichen produziert haben und die in Schule und außerschulischer Bildung als pädagogisches Material einsetzbar sind. Zum Abschluss diskutieren wir Einsatzmöglichkeiten der Filme in Ihrer pädagogischen Arbeit und geben dazu Empfehlungen aus unserer Praxiserfahrung.

Alle Informationen zu der Fortbildung gibt es hier.

 
 

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Tel: 030 - 284 70 19 10

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