Professioneller Umgang mit rassistischer Diskriminierung in der Kinder- und Jugendarbeit

Christa Wolf erkannte sehr klug, als sie schrieb: „Ich lernte, dass keine Lüge zu plump ist, als dass die Leute sie nicht glauben würden, wenn sie ihrem geheimen Wunsch, sie zu glauben, entgegenkommt.“ Rassistische Vorurteile erfüllen eine gesellschaftliche Funktion des Ausschlusses.

Ort

Atelier der Gesobau AG (14.OG), Senftenberger Ring 24, 13439 Berlin

Veranstalter
Albatros gGmbH

Termine
Mi, 30.09.2020, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Sie sind weit verbreitet und werden nicht nur in Kinderbüchern & Spielsachen, Freizeitaktivitäten und Projektausschreibungen vermittelt und reproduziert. Sie finden ganz unmittelbar Eingang in pädagogoische Konzepte der Kinder- und Jugendarbeit und prägen unser Verständnis davon, was vermeintlich normal, richtig und angemessen ist. Dabei werden Vorurteile von ihren Träger*innen oft gar nicht erkannt, was einen diskriminierenden Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern in Ihrer Arbeit begünstigen kann. Wir wollen in unserem Workshop gemeinsam erarbeiten, was rassistische Vorurteile sind und wie sie sich in Diskriminierung niederschlagen (können). Dabei werden wir sowohl die Ebenen Ihrer persönlichen Arbeit, als auch der Arbeit Ihres Teams und Ihrer Organisation miteinbeziehen. Anhand von Praxisbeispielen wollen wir Bereiche identifizieren, in denen eine professionelle Sensibilität gegenüber eigenen Vorurteilen angezeigt ist, und entwickeln erste Möglichkeiten entsprechend zu handeln. Der Workshop wird durchgeführt von Sanchita Basu und Johanna Mohrfeldt. Beide sind langjährige Bildungsreferent*innen des Projekts „ReachOut“ – Berliner Fachberatungsstelle für Opfer rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt und masisver Bedrohung.

Anmeldung bitte bis zum 21.09.2020 per Mail an:
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Tel: 030 - 284 70 19 10

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