Um die Jahreswende 1959/60 wurde die Bundesrepublik von der sogenannten Hakenkreuz-Schmierwelle erschüttert. Vielerorts tauchten plötzlich Nazi-Symbole und antisemitische Parolen auf. Die Täter*innen waren überwiegend Jugendliche. Erstmals befasste sich daher eine breitere Öffentlichkeit mit Nachwirkungen des Nationalsozialismus und „neuem“ Rechtsextremismus.
Ort
Berliner Landeszentrale für politische Bildung,
Hardenbergstraße 22-24,
10623 Berlin
Veranstalter
Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Termine
Di, 07.01.2020, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Auch in West-Berlin gab es im Januar 1960 zahlreiche Nazi-Schmierereien und antisemitische Vorfälle. Zugleich organisierten vor allem junge Menschen eindrucksvolle Gegenproteste. 60 Jahre danach wollen wir noch einmal auf die damaligen Ereignisse zurückblicken, um anschließend über den gesellschaftlichen Umgang mit Rechtsextremismus in der Bundesrepublik zu diskutieren.
Weitere Informationen findet ihr hier.
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